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Viele Grüße aus…

Auf der Suche nach Gegenständen, die in unseren Alltag vollständig integriert sind, aber sich gerade durch ihre Alltäglichkeit unserer Wahrnehmung häufig entziehen, ist meine Aufmerksamkeit auf den ‚gemeinen‘ Straßendeckel ( Wasser-, Gas- und Gullideckel) gelenkt worden.
Wie der Wanderstock vom Wandernden mit Trophäen (Plaketten) verschiedener Wanderrouten geziert wird, sammle ich aus Keramik oder Porzellan abgeformte Straßendeckel.
Die Deckel erzählen durch Ornamentik, vorhandene Piktogramme, Form etc. ihre Geschichte – verschiedene Länder, unterschiedliches Design.

Besucher meines Ateliers, sowie  Freunde und Bekannte begeisterten sich für ‚ die Sicht auf den Straßenboden‘ und wollten gerne einbezogen werden, mitarbeiten. So wird seit 2003 jeder der eine Reise tut von mir mit Tupperdose und Ton ausgestattet. Zusammen mit einem kurzen Text, der die Umstände der Abformung beschreibt, erhalte ich  seitdem Abdrücke aus aller Herren Länder; u.a.
Lettland, Afrika , Frankreich, Kroatien, Dänemark Griechenland
Diese Vorgehensweise macht jeden dieser Reisenden somit zu meinem Kooperationspartner.

Von den importierten Negativformen der Straßendeckel fertige ich Gipsnegativformen an, die dann in Keramik oder Porzellan ausgedrückt werden,  manchmal ist damit schon der Herstellungsprozess eines Wandobjektes abgeschlossen, zum Teil  hebe ich aber auch mittels Glasuren und Engoben graphische Elemente und Oberflächen hervor, verfremde Inschriften.

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